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Diego Molina


Diego Molina - Guatemaltekischer Fotograf und Wissenschaftler

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Diego Molina lebte in der Zeit von 1949 bis 1994. Er wurde in Guatemala-Stadt geboren und entfaltete sich zu einem berühmten Fotograf seines Landes. Er war vielseitig begabt und widmete sich nicht nur seinen Kunstwerken, sondern wirkte auch bei der Entstehung von Büchern, Dokumentarfilmen und anderen audiovisuellen Materialien mit. So präsentierte er beispielsweise die Fauna Guatemalas in einem Kurzfilm, wobei er besonders den Quetzal (Pharomachrus moccino), das guatemaltekische Wappentier, hervorhob.

Doch Diego Molina widmete sich auch der Wissenschaft. Er war sowohl Mitglied der Universität für Geisteswissenschaften und Schöne Künste in San Antonio, Texas, als auch Inhaber eines Lehrstuhls für Fotografie an der guatemaltekischen Universität Francisco Marroquín. Um seine Feldforschungen zu betreiben, reiste Molina um die ganze Welt. Zu den Ländern die er besuchte gehörten unter anderem Tibet, China, Indien, Haiti, Tschechoslowakei, Island, Nicaragua und auch Deutschland. Somit ist es also auch nicht verwunderlich, dass er 1974 der Nationalen Geographischen Gesellschaft Guatemalas beitrat.

Im folgenden sind einige seiner größten Fotoausstellungen sowie Internationalen Projekte gelistet:

Große Fotoausstellungen in Guatemala:    

  • „Der Todeskampf des Waldes“
  • „Kulturelle Mischung und die Guatemalteken“
  • „Wenn die Glocken sprechen“

Internationale Projekte:

  • Fotoausstellung in Norwegen
  • Fotograf einer in Neumexiko veranstalteten Fotodauerausstellung über die Maya
  • Fotoausstellung über die Republik China
  • „New York Times”: Publikation eines Beihefts mit Werken von Diego Molina über El Salvador
  • „GEO Deutschland“: Veröffentlichung einer Reportage über die Lakandonen (Chiapas) mit Fotos von Diego Molina