Der Verein
Im Sommer 2005 entstand die Idee zu realCITY. Die Gründungsmitglieder wollten ein Projekt ins Leben rufen, dass die in der Universität erlernte Theorie anwendbar machte. Daher der Name: realCITY ist keine theoretische Simulation, sondern die tatsächliche Umsetzung des Erlernten in die Realität. Damit unterscheidet sich realCITY von dem Computerspiel SimCity, in dem eine Stadt virtuell aufgebaut und verwaltet wird, und auch von in Mode gekommenen Simulationen wie das National Model United Nations.
Dass Entwicklungszusammenarbeit einen hierfür geeigneten Rahmen bieten könnte, geht auf Peter Eitel zurück, der selbst ein Jahr als freiwilliger Entwicklungshelfer in Guatemala gearbeitet hat. realCITY versteht Entwicklung als einen komplexen Begriff, die der Zusammenarbeit von Experten unterschiedlicher Fachrichtungen bedarf. Das Projekt wurde so interdisziplinär.
Dabei sollte der Zweck nicht sein, die Welt neu zu erfinden. Vielmehr versucht realCITY Projekte zu fördern, die unter Nutzung bestehender Strukturen die Möglichkeiten der Bevölkerung in armen Ländern zu erweitern. Dabei stehen kulturelle Sensibilität, Nachhaltigkeit und Effizienz im Mittelpunkt der Überlegungen.
Die Idee brauchte großen Vorlauf. Um die festgelegten Ziele zu erreichen, bedurfte es eines Partnerprojektes in einem Entwicklungsland. Mit MayanHope in Nebaj, Guatemala, fand realCITY einen noch jungen Partner, mit entsprechenden Vorstellungen. Diesseits des Atlantiks war das Ziel, Studenten und Professoren aller Fachrichtungen ein Projekt anzubieten, das ihren fachlichen und persönlichen Neigungen entspricht. Um dem hohen akademischen Anspruch zu genügen bedurfte es der Unterstützung durch Professoren verschiedenster Institute. Die Idee musste hierfür zu Papier gebracht werden. Es entstand eine 25 Seiten starke Projektbeschreibung, die Idee, Ablauf und Struktur von realCITY enthielt. Diese im Gepäck, wurden Kontakte geknüpft, und akademische Unterstützung gefunden. Parallel hierzu wurde die Gründung des Vereins vorangetrieben.
Im Mittelpunkt von realCITY stehen Studenten. Nur durch ihre Arbeit können Projekte und Ideen entwickelt werden. Eine Einführungsveranstaltung, in der das Projekt interessierten Studenten vorgestellt wurde, war ein voller Erfolg: Von 50 Zuhörern wurden am noch am selben Abend 30 Projektteilnehmer. realCITY konnte Wirklichkeit werden.
Im Sommersemester 2006 nahmen 35 Studenten der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald ihre Arbeit in verschiedenen Projektgruppen auf. Im August 2006 wird eine Gruppe der Teilnehmer MayanHope besuchen, um erste Ergebnisse vorzustellen, umzusetzen, und die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit in der Zukunft zu schaffen.
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Wir wünschen ihnen viel Spass beim durchstöbern unserer Site.
